ZAREDROP 75 mg/ml Lösung zum Einnehmen 60 ml
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60 ml
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| PZN | 20509697 |
| Anbieter | ITF Pharma GmbH |
| Packungsgröße | 60 ml |
| Darreichungsform | Lösung zum Einnehmen |
| Produktname | Zaredrop 75 mg/ml |
| Monopräparat | ja |
| Wirksubstanz | Venlafaxin hydrochlorid |
| Rezeptpflichtig | ja |
| Apothekenpflichtig | ja |
| Maximale Abgabemenge | 10 |
Art der Anwendung?
Bereiten Sie das Arzneimittel zu und nehmen Sie es ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Erbrechen, Schläfrigkeit, Schwindel, Krämpfen, Pupillenerweiterung, Pulsbeschleunigung, Pulserniedrigung und niedrigem Blutdruck. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
| Erwachsene | 0,5 ml | 2-mal täglich | zum gleichen Zeitpunkt, zu der Mahlzeit |
Der Wirkstoff greift in die Übermittlung von Signalen im Gehirn ein, indem er die Wirkungsdauer von stimmungsaufhellend wirkenden Botenstoffen im Gehirn erhöht. Dadurch wird Depressionen und Ängsten entgegengewirkt und allgemein die Stimmungslage verbessert.
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Bluthochdruck
- Herzerkrankungen, wie z.B.:
- Erregungsleitungsstörungen am Herzen
- Angina pectoris
- Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt
- Gefahr der QT-Intervallverlängerung
- Neigung zu Krampfanfällen, wie bei:
- Epilepsie
- Manie in der Vorgeschichte
- Aggressives Verhalten auch in der Vorgeschichte
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Engwinkelglaukom
- Störungen des Flüssigkeit- und Salzhaushaltes
- Erhöhte Blutungsneigung
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
- Schlaflosigkeit
- Schwindelgefühl
- Kopfschmerzen
- Sedierung
- Übelkeit
- Mundtrockenheit
- Verstopfung
- Schwitzen (Hyperhidrose) durch Medikamente
- Nachtschweiß
- Appetitlosigkeit
- Verwirrtheit
- Entfremdungserlebnisse ohne Realitätsverlust
- Unfähigkeit zum Erleben eines Orgasmus
- Vermindertes sexuelles Verlangen
- Nervosität
- Ungewöhnliche Träume
- Rastlosigkeit (innere Unruhe)
- Sitzunruhe (Akathisie)
- Psychische Übererregung mit motorischer Unruhe
- Schläfrigkeit
- Zittern
- Missempfindungen
- Geschmacksverzerrung (Dysgeusie)
- Sehstörungen, wie:
- Verschwommenes Sehen
- Pupillenerweiterung
- Störung der Nah- und Ferneinstellung des Auges (Akkommodation)
- Ohrengeräusche (Tinnitus)
- Beschleunigter Puls (Tachykardie)
- Herzklopfen
- Bluthochdruck (Hypertonie)
- Gefäßerweiterung (Vasodilatation)
- Hitzewallung
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
- Gähnen
- Erbrechen
- Durchfall durch Arzneimittel
- Hautausschlag
- Juckreiz (Pruritus)
- Erhöhte Muskelspannung
- Schmerzhafte oder erschwerte Harnblasenentleerung
- Schwierigkeiten beim Wasserlassen
- Verstärkter Harndrang
- Menstruationsstörung
- Verlängerte Monatsblutung
- Zwischenblutung
- Gestörter Samenerguss
- Gestörtes Anschwellen des männlichen Gliedes (erektile Dysfunktion)
- Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
- Müdigkeit
- Schüttelfrost
- Gewichtszunahme
- Gewichtsabnahme
- Erhöhtes Cholesterin
- Krankhaft gesteigerte Aktivität oder Heiterkeit (Manie)
- Sinnestäuschung (Halluzination)
- Wahrnehmungsstörung der Umwelt
- Orgasmusstörung
- Emotionsloser Zustand mit Interessenlosigkeit
- Leichte Form der Manie
- Zähneknirschen
- Ohnmachtsanfall
- Bewegungsstörung mit blitzartigen, unfreiwilligen Muskelzuckungen (Myoklonus)
- Koordinationsstörung
- Gleichgewichtsstörung
- Störung des Bewegungsablaufs (Dyskinesie)
- Blutdruckabfall durch Aufstehen (orthostatische Hypotonie)
- Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
- Blutungen im Magen-Darm-Bereich
- Abweichende Leberfunktionswerte
- Nesselausschlag (Urtikaria) durch Medikamente
- Spontan auftretende (Schleim-) Haut-Schwellung (Angioödem)
- Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
- Fleckenartige Hautblutung (Ekchymose)
- Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
- Blasenschwäche mit ungewolltem Harnabgang
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vorsicht: Vermeiden Sie die Einnahme von Alkohol.
- Vorsicht: Patienten mit Engwinkelglaukom haben ein erhöhtes Risiko - besonderes im akuten Anfall.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.
Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.