KIGABEQ 500 mg Tabl.z.Herst.e.Lösung z.Einn. 50 St
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50 St
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| PZN | 20358063 |
| Anbieter | Orphalan SA |
| Packungsgröße | 50 St |
| Packungsnorm | N1 |
| Darreichungsform | Tablette zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen |
| Produktname | Kigabeq 500 mg Tabletten zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen |
| Monopräparat | ja |
| Wirksubstanz | Vigabatrin |
| Rezeptpflichtig | ja |
| Apothekenpflichtig | ja |
| Maximale Abgabemenge | 10 |
Trinken Sie das Arzneimittel nach Auflösen bzw. nach Zerfallenlassen in Wasser. Lassen Sie sich zur Zubereitung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Benommenheit, Kopfschmerzen, Verwirrtheit und niedrigem Blutdruck kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Der Wirkstoff greift in die Übermittlung von Signalen im Gehirn ein, indem er die Wirkungsdauer von stimmungsaufhellend wirkenden Botenstoffen im Gehirn erhöht und im Gehirn die unkontrollierte Weiterleitung von elektrischen Signalen in den Nervenzellen verringert. Dadurch werden überschießende Reaktionen, Krämpfe und Bewusstseinstörungen vermindert.
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Sehstörungen, wie:
- Gesichtsfeldstörung
- Psychosen
- Depressionen, auch in der Vorgeschichte
- Verhaltensstörung
- Eingeschränkte Nierenfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Neugeborene in den ersten 4 Lebenswochen: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder ab 7 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform her besser geeignet sind.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
- Schläfrigkeit
- Gesichtsfeldstörung
- Gelenkschmerz
- Müdigkeit
- Blutarmut (Anämie)
- Antriebssteigerung
- Aggression
- Nervosität
- Depression
- Wahnhafte Störung mit Misstrauen
- Schlaflosigkeit
- Sprachstörung
- Kopfschmerzen
- Schwindelgefühl
- Missempfindungen
- Konzentrationsstörung
- Eingeschränktes Erinnerungsvermögen
- Geistige Beeinträchtigung
- Zittern
- Verschwommenes Sehen
- Doppeltsehen
- Augenzittern
- Übelkeit
- Erbrechen
- Bauchschmerz
- Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
- Wassereinlagerung (Ödem)
- Reizbarkeit
- Gewichtszunahme
- Leichte Form der Manie
- Krankhaft gesteigerte Aktivität oder Heiterkeit (Manie)
- Seelische Erkrankung mit Persönlichkeitsveränderung (Psychose)
- Störung der Bewegungskoordination (Ataxie)
- Hautausschlag
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.