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CLEXANE 8.000 I.E. 80mg/0,8ml Inj.-Lsg.i.e.F.-Sp. 50 St

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Dieser Artikel ist rezeptpflichtig. Bitte beachten Sie, dass Ihre Bestellung erst nach Einreichen des Rezeptes versandt werden kann.
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Details
PZN 19253146
Anbieter B2B Medical GmbH
Packungsgröße 50 St
Packungsnorm N3
Darreichungsform Injektionslösung in einer Fertigspritze
Produktname Clexane 8000 I.E. (80 mg)/0,8 ml Injektionslösung
Monopräparat ja
Wirksubstanz Enoxaparin natrium
Rezeptpflichtig ja
Apothekenpflichtig ja
Import/Reimport ja, Original PZN 00025661
Maximale Abgabemenge 10
Anwendungshinweise
Art der Anwendung?
Die Anwendung erfolgt durch Fachpersonal bzw. nach deren Anweisung.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Blutungen aus Haut, Schleimhäuten und Wunden, des Magen-Darm-Traktes und des Urogenitaltraktes sowie zu Blutdruckabfall. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Anwendungsgebiete
- Vorbeugung einer Thrombose (tief) während bzw. nach OP
- Vorbeugung eines Gefäßverschlusses durch einen Blutpfropf bei akuten Erkrankungen und Bewegungsmangel (venöse Thromboembolie)
- Venenthrombose (tief)
- Gefäßverschluss in der Lunge durch Blutgerinnsel (Lungenembolie)
- Langzeitbehandlung einer Verschleppung von Blutgerinnseln mit Venenverschluss bei Tumorkrankheit
- Vorbeugung eines Gefäßverschlusses und Verhinderung der Blutgerinnung im Dialysator bei der Dialyse
- Brustenge bei körperlicher Ruhe (instabile Angina pectoris)
- Herzinfarkt mit fehlendem EKG- Befund (ST-Strecken-Hebung)
- Akuter Herzinfarkt mit EKG-Veränderung (ST-Strecken-Hebung)
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Enoxaparin gehört zu der Gruppe der Niedermolekularen Heparine und zählt zu den direkten Blutgerinnungshemmern, die eine hemmende Wirkung auf die Gerinnungsfaktoren ausüben und dadurch antithrombotisch wirken. Die Substanz bindet an physiologisches Antithrombin und verstärkt so dessen hemmende Wirkung auf die Blutgerinnungsfaktoren. Niedermolekulare Heparine hemmen im Gegensatz zu Standardheparin vorwiegend den Blutgerinnungsfaktor Xa.
Zusammensetzung
bezogen auf 0,8 ml Lösung = 1 Spritze
8000 Internationale Einheiten (Anti-Faktor Xa-Einheiten) Enoxaparin natrium
80 mg Enoxaparin natrium
+ Wasser für Injektionszwecke
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Verminderte Zahl an Blutplättchen durch Heparin (HIT)
- Akute, erhebliche Blutung
- Erkrankung mit hohem Blutungsrisiko, wie z.B.
- Schlaganfall nach Hirnblutungen, kürzlich zurückliegend
- Magen- oder Darmgeschwüre
- Bösartiger Tumor mit hohem Blutungsrisiko
- Kürzlich zurückliegende Operationen an Gehirn, Wirbelsäule oder Auge
- Krampfadern der Speiseröhre, bekannt oder vermutet
- Angeborene Fehlbildung der Blutgefäße
- Sackartig erweiterte Blutgefäße oder Herzwand (Aneurysma)

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Erhöhung der Leberenzymwerte
- Blutungen
- Blutarmut (Anämie) bedingt durch Blutungen
- Thrombozytopenie (Verminderung der Anzahl der Blutplättchen)
- Thrombozytose (Vermehrung der Anzahl der Blutplättchen)
- Allergische Reaktionen
- Kopfschmerzen
- Nesselsucht
- Juckreiz
- Hautrötung
- Gewebeeinblutungen in die Unterhaut an der Einstichstelle
- Schmerzen an der Einstichstelle
- Allgemeine lokale Hautreaktionen an der Einstichstelle
- Schädigung der Leberzellen
- Entzündung der mittleren Hautschicht mit Blasen (bullöse Dermatitis)
- Lokaler Gewebezerfall an der Injektionsstelle

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Geben Sie vor einer Operation - dazu zählen auch kleinere Eingriffe wie z.B. das Ziehen eines Zahnes - die Einnahme/Anwendung des Arzneimittels an, da die Blutungszeit verlängert sein kann.
- Vorsicht bei Allergie gegen Schweine-Eiweiß!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Tierärztin, Ihren Tierarzt oder in Ihrer Apotheke.